international Volleyball Players Welcome

Rund ein Dutzend Jugendliche aus unterschiedlichen Erstversorgungseinrichtungen in Hamburg trainieren seit dem 1. September gemeinsam in der HT16. Unter dem Projektnamen „One international“ Am Vorabend des 200. Gründungstages der HT16 beweist der älteste Sportverein der Welt erneut seine Innovationsfähigkeit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration von Vertriebenen. Die 16- bis 19jährigen aus Afghanistan, Syrien und Eritrea nehmen in der Jugendliga 1 des Hamburger Volleyball-Verbands am regulären Spielbetrieb teil.

Geleitet wird das Team vom 20jährigen Mattes Kröger: „Volleyball ist international und unser Stadtteil ist es auch. Als ich gefragt wurde, hatte ich sofort Lust die Jugendlichen als Trainer zu begleiten“, beschreibt der ehemaliger Jugendspieler der HT16 und Inhaber einer Trainerlizenz seine Beweggründe. Als Co-Trainer ist Mohamed Esma aktiv, auch er ist erst im vergangenen Herbst nach Deutschland geflohen. Selbstverständlich wird im Training überwiegend deutsch gesprochen.

Geplant ist das Team an Spieltagen von einigen Jugendlichen der HT16, die keine Migrationserfahrung haben, unterstützen zu lassen. „Wir würden gern mehr Integration betreiben, aber unsere einheimischen Jugendlichen sind deutlich jünger als die Neu-Hamburger“, berichtet Oliver Camp. Das ändert nichts an der großen Unterstützung des Teams durch die Aktiven der Abteilung. „One international“ ist bisher das einzige Team im Hamburger Volleyball-Verband, dass neben einem regelmäßigen Training auch die Teilnahme am Spielbetrieb ermöglicht. Damit die internationalen Jugendspieler genau so aussehen, wie alle Jugendteams der HT16, unterstützt die Hamburger Sportjugend das Projekt durch Finanzmittel zur Anschaffung von Spielkleidung. Am 9. Oktober startet das Team in den Wettkampf. Fleißig trainieren und Daumen drücken.

 

http://volleyballhamburg.de/international-volleyball-players-welcome/

Bildanhang: